1 Anreise [750 km]. Bonjour! Im hauser.premiumbus geht es zuerst nach Beaune, mitten hinein ins burgundische Weinland – und ja, dort wartet tatsächlich ein »Hospiz« auf Sie … Aber keine Sorge, hier sterben Sie höchstens vor Schönheit. Die berühmten Hospices de Beaune sind ohne Übertreibung das Wahrzeichen der Region: ein prestigeträchtiges Schmuckstück, einst unter Herzog Philipp dem Guten erbaut, mit so viel Charakter, dass man automatisch langsamer geht, um ja nichts zu verpassen. Und Beaune selbst? Eine Bilderbuchstadt, charmant bis in die Pflastersteine – nicht nur wegen des Weins. Danach geht es gen Süden nach Orange: Römer satt und zwar nicht zu knapp. Theater und Triumphbogen stehen hier so beeindruckend herum, als hätten sie gestern erst den letzten Stein gesetzt. Und warum die Stadt ausgerechnet Orange heißt? Das erzählt Ihnen Ihr Reiseteam Siegrist gern. Abends Hotelbezug. [A/Ü]
2 Nimes & Béziers [270 km]. Sie starten den Tag mit einer Entdeckungstour durch Nîmes und die Stadt spielt dabei all ihre Trümpfe aus: erst die Jardins de la Fontaine, ein grünes Schmuckkästchen zum Durchatmen, dann weiter zur Maison Carrée – so perfekt proportioniert, dass man sich fragt, wie die Römer das ohne Wasserwaage hinbekommen haben – dazu Kathedrale und Arènes: steingewordene Macht, die bis heute nachhallt. Danach geht es weiter nach Béziers, wo ein echtes Highlight wartet: eine entspannte Fahrt auf dem Canal du Midi. Wasser, Ufergrün, Schleusenromantik – hier gleitet nicht nur das Boot, sondern auch die Gedanken. Anschließend führt der Weg nach Carcassonne, und es stellt sich nur eine Frage: Burg oder ganze Stadt? Beides. Denn diese Festung hat nicht nur Mauern, sondern gleich eine komplette Altstadt im Gepäck – frei zu entdecken, Gassen zum Verlaufen inklusive. [F/A/Ü]
3 Albi & Toulouse [190 km]. Heute wird wieder ein großer Tag! Und wie könnte er besser beginnen als mit der größten Backsteinkathedrale der Welt – der Sainte-Cécile in Albi? Spätestens drinnen machen Sie große Augen: Kaum öffnet sich die Tür, stehen Sie mitten in einem überwältigenden Farbenrausch aus Gemälden, Skulpturen und Statuen. Szenenwechsel: Bescheidenheit ist ja eigentlich eine feine Eigenschaft, aber in Toulouse wirkt sie irgendwie fehl am Platz. »La Ville Rose« nennt sich die Stadt an der Garonne, doch die Backsteinfassaden des Couvent des Jacobins und der Basilique Saint-Sernin leuchten nicht nur in zartem Rosa, sondern bei richtigem Licht auch in kräftigem Orange. Passt auch viel besser zur strahlenden Hauptstadt Okzitaniens. Doch nicht nur die Schönheit der Stadt beschert Ihnen einen Höhenflug, sondern auch die Besichtigung eines Airbusses – denn auch dafür ist Toulouse bekannt. Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes. [F/A/Ü]
4 Pau & Saint Jean Pied de Port [360 km]. All die Schönheit von gestern lassen Sie heute ganz entspannt nachklingen – bei einer gemütlichen Fahrt mit der Bummelzug in Pau. Wussten Sie, dass Pau als Stadt von König Henri gilt? Spätestens beim Blick vom Boulevard des Pyrénées versteht man sofort, warum. Und weil es gestern schon so schön war, geht’s heute einfach weiter – diesmal sogar offiziell ausgezeichnet: Saint-Jean-Pied-de-Port gilt als »eines der schönsten Dörfer Frankreichs« und ist zudem ein bekannter Pilgerort am Jakobsweg. Spätestens an der malerischen Brücke über die Nive wissen Sie, warum dieser Ort zu den schönsten zählt. Am Abend werden Sie dann in Biarritz erwartet. [F/A/Ü]
5 Biarritz & Espelette. Bildschönes Baskenland! Und wie entdeckt man es am schönsten? Mit einem Gipfelstürmer-Erlebnis ganz ohne Schnaufen – denn dafür gibt’s den Petit Train de la Rhune in den Pyrenäen. Der charmante Zug nimmt Sie mit vom Col de Saint-Ignace hinauf zum 905 Meter hohen Gipfel der La Rhune – gemütlich, bequem und mit Aussichten, die Ihnen den Atem rauben, nicht die Beine: Berge, Atlantik und baskische Dörfer wie aus dem Bilderbuch. Diese Fahrt ist Naturkino pur: Sie zuckeln entlang der Berghänge durch dichte Wälder und saftige Wiesen und halten dabei Ausschau nach Pottoks, den kleinen baskischen Pferden, die hier fast wie in Freiheit leben. Und danach? Da sehen Sie rot und zwar in Espelette: bekannt für hübsche Fachwerkhäuser und den berühmten Piment d’Espelette. Die Chilis hängen hier wie Schmuck an den Fassaden, und ein paar sollten Sie unbedingt als feuriges Souvenir mit nach Hause nehmen! [F/A/Ü | 2 Nächte]
6 Bayonne & Freizeit. Ein guter Tag für die Hauptstadt des guten Lebens: Bayonne! Hier trifft Geschichte auf Genuss und zwar ganz stilvoll: Vaubans Meisterwerke grüßen von oben mit Stadtmauern und Zitadelle, während im Viertel Grand Bayonne die gotische Kathedrale Sainte-Marie mit ihrem Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert beeindruckt. Dazu das Château-Vieux, eine mittelalterliche Festung wie aus dem Bilderbuch. Und dazwischen: bunte Fachwerkhäuser, schmale Gassen und elegante Bögen – dort, wo die Chocolatiers zuhause sind und Bayonne seine süße Seite zeigt. Zum krönenden Abschluss Ihres Baskenland-Abstechers genießen Sie Freizeit in Biarritz – Strandperle mit französischem Flair: Der Atlantik funkelt in derselben Farbe wie der strahlend blaue Himmel, und vom Meer weht ein feiner Windhauch, der sofort nach Urlaub schmeckt. [F/Ü]
7 Bordeaux & Cognac [430 km]. Nach Kaffee und Croissants gehört der Tag ganz Bordeaux, laut Paris die zweitschönste Stadt Frankreichs, laut Bordelaiser ganz klar die Nummer eins der Welt. Wer hat recht? Finden Sie es bei der Stadtführung selbst heraus und sammeln Sie Postkartenmotive im Vorbeigehen: zum Beispiel den Börsenplatz, wo sich die Fassaden im hauchdünnen Wasserfilm spiegeln, fast wie Bordeaux im Spiegel. Dazu kommen die Kathedrale St. André, der Tour Pey Berland, die Opéra und die Place des Quinconces, ein Programmpunkt schöner als der nächste. Und dann der nächste Reisehöhepunkt: Namen wie Martell, Rémy Martin und Hennessy prangen an den Gebäuden, glänzt da etwa schon etwas in Ihren Augen? Keine Sorge, gleich glänzt auch etwas im Glas: Bei der Cognacprobe schwenken Sie fachkundig, schnuppern genussvoll und stoßen an. Köstlich, nicht wahr? [F/A/Ü]
8 Saumur & Blois [330 km]. Heute wird es »pferd«-ächtig schön! Sie schauen nämlich hinter die Kulissen des Cadre Noir, und wenn Sie jetzt denken: Cadre was? Das Cadre Noir ist ein weltberühmtes Elite-Reiterkorps und eine Reitschule in Saumur. Sie besuchen das Grand Manège, die Sattelkammer und die Stallungen und erleben dabei einen ganz besonderen Moment mit den Pferden. Die Vierbeiner sind in den Stallungen zu sehen und vielleicht läuft Ihnen sogar ein berühmter Reiter über den Weg… Wi(ehr) sind gespannt! Danach geht es weiter ins Loiretal: Das Königsschloss Blois erhebt sich majestätisch auf einem Felsvorsprung über Stadt und Loire und seine vier stilistisch ganz unterschiedlichen Fassaden sind ein echtes Spiegelbild französischer Architektur und Schlossgeschichte. [F/A/Ü]
9 Heimreise [760 km]. Heute neigt sich Ihre Reise leider dem Ende zu, aber nicht ohne ein königliches Finale: Sie besuchen das Schloss Fontainebleau, eines der schönsten Schlösser Frankreichs. Sie wandeln auf den Spuren von François I. und Napoleon Bonaparte, staunen über prachtvolle Säle, kunstvolle Details und diese besondere Mischung aus Renaissance-Charme und kaiserlicher Grandezza. Fontainebleau ist kein Schloss »von der Stange«, sondern ein echtes Original – königlich schön, kaiserlich beeindruckend und genau das richtige Sahnehäubchen auf Ihrer Reise. Rückreise in die Zustiegsorte. [F]