hake
Danke, Papa.

Hans Keller
1947 - 2026

Ein Leben für die Familie,
für hauser und die Busse...

hake
Danke, Papa.

Hans Keller
1947 - 2026

Ein Leben für die Familie,
für hauser und die Busse...

Ein Leben, das Spuren hinterlässt...

Wir nehmen Abschied von Hans Keller

Mit großer Trauer und noch größerer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Hans Keller, der am 24. September 2026 im Alter von 79 Jahren verstorben ist.

Für mich ist es der Abschied von meinem Vater. Für unser Unternehmen ist es der Abschied von seinem langjährigen Geschäftsführer und Seniorchef – von einem Menschen, der hauser über Jahrzehnte geprägt und einen wesentlichen Teil seines Lebens diesem Unternehmen gewidmet hat.

 

Ein Unternehmer aus Leidenschaft

Hans Keller war kein Unternehmer, der sich mit dem Erreichten zufriedengab. Er war ein Macher – einer, der Ziele hatte und bereit war, für sie einzustehen. Widerstände waren für ihn kein Grund aufzugeben. Wenn er von einer Sache überzeugt war, verfolgte er sie mit Beharrlichkeit, Tatkraft und einem ausgeprägten eigenen Kopf. Er war ein „Schaffer“ im besten Sinne des Wortes. Seine große Leidenschaft galt den Bussen und ihrer Technik. Während sich Waltraud Keller vor allem um die touristische Entwicklung des Unternehmens kümmerte, sorgte Hans Keller dafür, dass die Busse rollten – im wahrsten Sinne des Wortes.

Bis heute erzählen Wegbegleiter davon, wie er irgendwo in Europa unter einem liegengebliebenen Bus lag und selbst Hand anlegte, um ihn wieder flottzubekommen. Technisches Verständnis allein reichte ihm dabei nicht – entscheidend war sein unbedingter Wille, eine Lösung zu finden. Gerade in den Anfangsjahren, als die finanziellen Möglichkeiten begrenzt waren, wurde mit viel Einsatz, Improvisation und wenigen Mitteln Erstaunliches möglich.

Neben den Reisebussen wurde der öffentliche Personennahverkehr zu seiner zweiten großen unternehmerischen Leidenschaft. Mit der Übernahme von Omnibus Fischinger legte er in den 1980er-Jahren den Grundstein für ein weiteres Standbein, das er über viele Jahre konsequent ausbaute.

Für klassische Hobbys blieb dabei wenig Zeit. Seine freie Zeit gehörte vor allem seinen Freunden, seinem Jahrgang und ganz besonders seiner Familie. Immer wieder brachte er die „Keller-Sippe“ zusammen und sorgte auf seine Art für Zusammenhalt und Austausch.

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Was von ihm weiterlebt...

Besonders wichtig war meinem Vater, dass hauser ein Familienunternehmen bleibt. Nach meinem Einstieg im Jahr 2001 begann dann 2008 der Übergang in die dritte Generation. Auch nachdem er die operative Verantwortung abgegeben hatte, blieb das Unternehmen ein wichtiger Teil seines Lebens.

Vieles hat sich seitdem verändert. Doch wenn heute ein hauser.bus das Reisezentrum verlässt, unsere Gäste zu einer Reise aufbrechen oder unsere Mitarbeiter gemeinsam dafür sorgen, dass daraus ein besonderer Urlaub wird, ist darin noch immer ein Stück seines Lebenswerks zu erkennen.

Die ganze hauser.familie ist stolz auf das, was er geschaffen hat. Vor allem aber sind wir dankbar für die Zeit, die wir mit ihm haben durften, für seine Unterstützung, seinen Rat und für all das, was er uns mitgegeben hat.

Sein Lebenswerk bleibt. Und mit ihm viele Erinnerungen.

Wenn ich heute auf das schaue, was mein Vater geschaffen hat, empfinde ich vor allem Dankbarkeit. Vieles, was er mir als Unternehmer und als Mensch mitgegeben hat, begleitet mich bis heute.

 

Sein Lebenswerk bleibt. Und mit ihm viele Erinnerungen.

Danke, Papa.

 

Wir werden Dich vermissen.

Axel Keller und Familie
gemeinsam mit der hauser.familie

1
Von der Pieke auf... Er wusste wie das Geschäft lief, weil er selbst mit unseren Bussen durch ganz Europa fuhr - kein Theoretiker, sondern Praktiker.
2
Er liebte Busse und deren Technik, war aber auch gerne selbst unterwegs. Hier am Steuer unseres neuen Neoplan-Skyliners...
3
Ein Unternehmer-Ehepaar wie man es sich wünscht. Sie, die Touristikerin und Herrscherin über Zahlen. Er, der Macher und Techniker, der umsetzte...
4
Feste feiern mochte er. Er war der Erfinder des "Fest der Reisen" und brachte damit Kundennähe ins Tagesgeschäft. Eine Idee, die schnell Nachahmer fand.
5
Mit Neoplan verband ihn viel. Es war eine Partnerschaft zweier Unternehmen, die innovativ unterwegs waren. Hier die beiden Kellers als geladene Gäste bei einer Buspräsentation.
6
Tradition und Werte waren ihm genau so wichtig wie Innovation. Hier mit zweien seiner Weggefährten bei einer Bustaufe.
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Verantwortung übernehmen war stets seins. Er duckte sich nicht weg, wenn es darauf ankam - Reden halten, Busse reparieren, Bankgespräche führen, ... Damit seine Mitarbeiter sichere Jobs hatten.
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Interessiert war er nicht nur für die Touristik. Er engagierte sich im Verkehrsausschuss der IHK und war Antrieb für den ÖPNV im Kreis Rottweil.
9
Für Bus-Hersteller war er ein herausfordernder Sparrings-Partner. Über 100 Busse kaufte er in seinem Leben. Hier bei der Übergabe des 5.000sten Mercedes Tourismo an hauser.
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Was heute
selbstverständlich erscheint,
ist auch ein Stück seines Lebenswerks.

Axel Keller und Familie