1 Anreise [810 km]. Gemeinsam mit Ihrem hauser.reiseteam Jochem reisen Sie im komfortablen hauser.premiumbus über Villach in Ihr Hotel in Friaul-Julisch Venetien. Ruhen Sie sich gut aus – ab morgen wird es spannend! [A/Ü]
2 Udine & San Daniele [40 km]. Sie zielen heute mitten ins Herz – und zwar ins Herz von Friaul, nach Udine: elegant, gesellig und mit einem Hauch venezianischem Flair auf dem wunderschönen Platz, wo sogar Tiepolo seine Spuren hinterlassen hat. Dann diese Gassen, diese alten Osterien… da fühlt sich jeder Schritt an wie ein kleiner Spaziergang zwischen Kunstgenuss und Aperitivo. Und wenn von der »Rogge« die Rede ist, dann ist nicht etwa Brot gemeint, sondern so nennen sich hier die Kanäle der Stadt. Weiter geht es nach San Daniele del Friuli, Heimat des berühmten Rohschinkens – fein geschnitten, traditionsreich und ein echtes Stück Friaul zum Probieren. Zum Abschluss erwartet Sie Spilimbergo, eine mittelalterliche Bilderbuchstadt und echtes Mosaik-Mekka, denn hier sitzt seit 1922 eine der bedeutendsten Mosaikschulen der Welt – Stein für Stein ein echtes Meisterwerk. [F/A/Ü]
3 Cividale & Görz [70 km]. Heute folgen Sie den Spuren der Römer und entdecken Cividale del Friuli, einst Forum Julii, erstes Herzogtum der Langobarden und heute geschniegelt als UNESCO-Weltkulturerbe unterwegs. Ein echter Höhepunkt: die Ponte del Diavolo – die Teufelsbrücke –, die sich seit dem 15. Jahrhundert kühn über den wilden Natisone spannt. Und ja, die hat angeblich höchstpersönlich der Teufel gebaut – der konnte offenbar nicht nur verführen, sondern auch mauern. So viel Geschichte macht durstig – Zeit für ein gutes Tröpfchen bei einer Weinkeller-Besichtigung im zauberhaften Hügelland des Collio. Leicht beschwingt geht es weiter nach Görz – eine charmante Grenzstadt, in der Geschichte auf Schritt und Tritt spürbar ist und vergangene Zeiten noch heute ihren ganz eigenen Zauber versprühen. [F/A/Ü]
4 Triest & Miramare [140 km]. Wie wäre es heute mit ein bisschen Mee(h)r? Dann auf nach Triest – direkt ans blaue Mittelmeer. Die prächtige Architektur erinnert hier eher an Österreich als an Italien. Dazu mischen sich »buon giorno« und »dober dan« ganz selbstverständlich. Das ist aber kein Zufall: Triest war über 500 Jahre habsburgisch und der wichtigste Hafen Österreichs. Gleichzeitig liegt die Stadt wie ein schmaler Küstenstreifen unter Slowenien – fast so, als hätte sie sich ein Stück Meer »ausgeborgt«. Ihr Rundweg führt durch Geschichte und Kunst, von der Römerzeit bis zur Habsburger-Pracht. Und bevor jemand eine Habsburger-Lippe zieht, wartet schon der nächste Höhepunkt: Schloss Miramare. Es wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Erzherzog Ferdinand Maximilian erbaut, ist neogotisch, bildschön und liegt auf einer Meerzunge – ein krönender Abschluss! [F/A/Ü]
5 Aquileia & Palmanova [60 km]. Noch nicht genug von Römern? Na, dann wird es jetzt erst richtig rund: Aquileia. In der alten Basilika erwarten Sie beeindruckende Mosaiken, die von der einstigen Pracht des »Zweiten Roms« erzählen – ein Ort, der heute zu Recht zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Schlendern Sie durch vergangene Zeiten, lassen Sie die Bilder auf sich wirken und genießen Sie diese Reise in die Antike – und schlagen Sie dabei ganz nebenbei die Brücke in eine neue Epoche: Denn im Anschluss führt Sie Ihr Weg weiter nach Palmanova, wo sich die Ideen der Renaissance in perfekter Form entfalten. Die außergewöhnliche sternförmige Festungsstadt mit ihren neun Spitzen ist ein echtes Meisterwerk ihrer Zeit und eines der wenigen Beispiele dieser Art weltweit. [F/A/Ü]
6 Pordenone & Villa Manin [120 km]. Kultur pur! Heute machen Sie sich auf den Weg nach Pordenone, Italiens Kulturhauptstadt 2027 – und glauben Sie uns, diesen Titel trägt die Stadt nicht nur auf dem Papier, sondern mit jeder Gasse und jedem Palazzo. Ein echtes Highlight ist dann die Villa Manin: Hier gingen schon der letzte Doge von Venedig, Ludovico Manin, sowie Napoleon und seine Giuseppina ein und aus. Und als wäre das nicht genug, lädt auch der Garten und die Kapelle zum Staunen ein. [F/A/Ü]
7 Laguna Di Marano & Grado [130 km]. Wussten Sie eigentlich, dass zwischen Portogruaro und Venedig früher alles Sumpf war? Portogruaro war sozusagen die erste Adresse mit festem Boden unter den Füßen. Jetzt, wo Sie geerdet sind, können Sie sich ganz entspannt dem Wochenmarkt widmen: von knackig-frisch bis verführerisch duftend ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Danach geht es in eine der schönsten und ursprünglichsten Ecken Friaul-Julisch Venetiens – in die Laguna di Marano. Ein echtes Naturparadies, ruhig, weit und genau richtig, um einfach mal durchzuatmen. Und wie entdeckt man so eine Landschaft am besten? Natürlich vom Wasser aus – bei einer gemütlichen Bootsfahrt durch das stille Mosaik aus kleinen Inseln und glitzernden Wasserwegen. Auf dem Wasserweg geht es dann auch nach Grado, die charmante Inselstadt mit ihren hübschen Häfen, feinen Stränden und einer Altstadt, die zum Bummeln einlädt. [F/A/Ü]
8 Rückreise [810 km]. Heute heißt es entspannt Abschied nehmen – aber ganz ohne Hektik. Im komfortablen hauser.premiumbus treten Sie die Rückreise an, während die Eindrücke der vergangenen Tage noch einmal vorbeiziehen: von Lienz über Matrei bis nach Kufstein und schließlich wieder nach Hause. Lehnen Sie sich zurück – schöner kann Heimkommen kaum sein. [F]